Experimentalphysik II - Stellenangebote

 HiWi-Stellen

HiWi-Stelle mit Administrativen Aufgaben
Zur Unterstützung des Teams, das mit dem Aufbau eines neuen Studiengangs an der Universität Augsburg betraut ist, sucht das Institut für Materials Resource Management ab sofort eine studentische Hilfskraft für ca. 50 Stunden/Monat. Wir wünschen uns Verstärkung mit Spaß am Umgang mit Menschen und Organisationstalent in einem breit gefächerten Einsatzgebiet. Zu Ihren Aufgaben gehören unter anderem:
- Bürotätigkeiten
- Organisatorische Unterstützung bei Besprechungen
- IT-Betreuung
Voraussetzung wäre Zuverlässigkeit, eigenverantwortliches Handeln und Grundkenntnisse im IT-Bereich. Rückfragen und Bewerbungen mit einem kurzen tabellarischen Lebenslauf richten Sie bitte an:
Experimentalphysik II, Prof. Dr. S.R. Horn
Universitätsstraße 1, 86135 Augsburg
Ansprechpartner: Jutta Hampel, Raum 357 Nord, Telefon: (0821) 598-3437
Aktualisiert am: 28.02.2011
Mitarbeit an aktuellen Forschungsthemen und neuen Entwicklungen am Lehrstuhl
In unseren Labors fallen gelegentlich Arbeiten für studentische Hilfskräfte an.
Wer Zeit und Lust hat, nicht nur einen Einblick in den Laboralltag eines Physikers zu bekommen, sondern dabei auch noch ein paar Euro zu verdienen, kann bei uns im Sekretariat vorbeikommen um weitere Einzelheiten abzuklären und seine Kontaktdaten zu hinterlegen.
Ansprechpartner: Jutta Hampel, Raum 357 Nord, Telefon: (0821) 598-3437
Aktualisiert am: 20.01.2010

 Bachelor-Arbeiten

Korrosion von Al und Al-Legierungen in NaCl-Lösungen mittels Polarisationsmessungen
Ansprechpartner: Dr. Matthias Klemm, Raum 364 Nord, Telefon: (0821) 598-3215
Aktualisiert am: 23.01.2012
Faservolumengehaltsbestimmung an thermoplastischen Verbundwerkstoffen
Ansprechpartner: Dr. Günter Obermeier, Raum 363 Nord, Telefon: (0821) 598-3453
Aktualisiert am: 23.01.2012
Kristallinität in thermoplastischen Verbundwerkstoffen
Ansprechpartner: Dr. Günter Obermeier, Raum 363 Nord, Telefon: (0821) 598-3453
Aktualisiert am: 23.01.2012
Nachweis von Schlichte auf C-Fasern mittels Rastersondenmikroskopie
Ansprechpartner: Dr. Judith Moosburger-Will, Raum 366 Nord, Telefon: (0821) 598-3238
Aktualisiert am: 23.01.2012

 Diplom-/Master-Arbeiten

Nanoskalige Eisenoxide
Nanostrukturierte Materialien zeigen größenabhängige elektronische, optische, chemische und magnetische Eigenschaften. Die dabei auftretenden neuartigen Effekte lassen sich durch das hohe Oberflächen/Volumen-Verhältnis und das sogenannte "quantum confinement" erklären. Unterschreitet z.B. der Partikeldurchmesser einen bestimmten Grenzwert, so kann aus einem Multidomänen-System ein superparamagnetisches Eindomänen-Teilchen mit einem hohen mag. Moment entstehen. Aufgrund dieser Eigenschaften wie Superparamagnetismus und katalytischer Effekte sind Eisenoxid-Nanopartikel von besonderem Interesse in der grundlagenorientierten und angewandten Forschung.
Zur Untersuchung dieser Eigenschaften ist es notwendig, Nanopartikel in einer möglichst homogenen Größenverteilung herzustellen. Ein neuartiger Ansatz dazu liegt darin, natürlich vorkommende Nanopartikel zu verwenden oder entsprechend zu modifizieren. Ausgangpunkt bereits durchgeführter Untersuchungen war die Verwendung von Ferritin, einem Eisenspeicherprotein, welches in allen Organismen von Bakterien bis zum Menschen zu finden ist. Ferritin besteht aus einem Eisenoxidkern (Durchmesser ~5-7 nm), der sich in einer sphärischen Proteinhülle (Durchmesser ~12 nm) befindet. Durch Entfernen dieser Hülle können Eisenoxid-Nanopartikel in einer homogenen Größenverteilung gewonnen werden. In bisherigen Untersuchungen wurde die Hülle durch Oxidation in einer Sauerstoffatmosphäre verbrannt. Eine Alternative hierzu ist die Veraschung in einem Sauerstoffplasma.
Darüber hinaus lässt sich das Ferritin als "Bioreaktor" verwenden. Dazu wird durch einen chemischen Prozess das Protein geleert, so dass nur die Proteinhülle als Behältnis für neue Nanopartikel zur Verfügung steht. In diese leere Hülle werden in einem zweiten Schritt kontrolliert Übergangsmetallionen eingeschleust, um Partikel verschiedener Größen und Zusammensetzung herzustellen.

TEM Aufnahme AFM Aufnahme
Links: TEM-Aufnahme einer Nanopartikel-Probe. Rechts: gleiche Probe, AFM-Aufnahme


"Präparation von Kobalt- und Manganoxid-Nanopartikeln in variabler Größe mittels biochemischer Prozesse"

Im Rahmen dieser Arbeit sollen Kobalt- und Manganoxid-Nanopartikel mit verschiedenen Durchmessern bis zu 6nm hergestellt werden und mittels Rasterkraft- (AFM) und Transmissionselektronenmikroskopie (TEM) untersucht werden. In einem weiteren Schritt sollen die geleerten Ferritinhüllen mit zwei verschiedenen Übergangsmetallen wie z. B. Eisen und Kobalt gefüllt werden.

"Charakterisierung der Kristallstruktur von Eisen- und Kobaltoxid-Nanopartikeln mittels Transmissionselektronenmikroskopie (TEM)"

Im Rahmen einer neuen Arbeit sollen Eisen- und Kobaltoxid-Nanopartikel mit Durchmessern von bis zu 6nm mittels Transmissionelektronenmikroskopie charakterisiert werden. Von besonderem Interesse dabei ist die Abhängigkeit der Größe und Kristallstruktur der Nanopartikel von den Präparationsparametern.

Ansprechpartner: Dipl. Phys. Aladin Ullrich, Raum 364 Nord, Telefon: (0821) 598-3215
Aktualisiert am: 06.02.2012
Faserverbundkeramik Elektronenmikroskopische und elektrische Untersuchungen an faserverstärkten Verbundkeramiken

In einem Forschungsprojekt mit einem Industriepartner aus der Region soll die Auswirkung thermischer Oxidation auf die mikrostrukturellen, elektrischen und mechanischen Eigenschaften von keramischen Faserverbundwerkstoffen untersucht werden.

Die zentrale Fragestellung besteht in der Analyse des Oxidationsfortschritts in Abhängigkeit von Auslagerungstemperatur und –dauer, von der bevorzugten Ausrichtung der Fasern im Probenkörper und darin, wie sich der Oxidationsgrad mit resistiven Größen korrelieren lässt.

Dazu sollen die Auslagerungsbedingungen, denen vorhandene Proben aus einer kurzfaser-verstärkten C/SiC-Keramik ausgesetzt werden, systematisch variiert werden. Im Anschluss daran soll das Fortschreiten der Oxidationsfront entlang und senkrecht zur Faserrichtung mittels Rasterelektronenmikroskopie (REM) und zugehöriger Elementanalyse (EDX) untersucht werden. Daneben sind ergänzende elektrische Messungen an den ausgelagerten Proben vorgesehen, im Hinblick auf ein Prüfverfahren, das das Ausmaß der Oxidation mit der Änderung einer elektrischen Messgröße korreliert.

REM Aufnahme Kontaktierung
Links: Schnittfläche einer faserverstärkten Keramik. Rechts: Elektrische Kontaktierung eines Probenstücks


Dieses Projekt soll im Rahmen einer Master(Diplom)arbeit durchgeführt werden.

Interessenten wenden sich bitte an:

Ansprechpartner: Dr. Günter Obermeier, Raum 363 Nord, Telefon: (0821) 598-3453
Aktualisiert am: 20.01.2010

 Promotions-Stellen

Mikroskopischer Bezug von elektromagnetischer Emission und Schallemission zu zeitlicher und räumlicher Rissbewegung in Polymeren und Carbonfasern
Innerhalb eines öffentlich geförderten Projektes der Deutschen Forschungsgemeinschaft sollen Grundlagenuntersuchungen zur Rissbildung in Polymeren und Carbonfasern durchgeführt werden. Ziel der Untersuchungen ist die Korrelation der zeitlichen Abläufe beim Bruchvorgang mit makroskopischen Messgrößen, wie Schallemissionssignalen und elektromagnetischen Signalen.
Die Themenstellung umfasst die Präparation der Proben, die Durchführung von mechanischen Prüfungen sowie die mikroskopische Charakterisierung der Bruchflächen. Während der mechanischen Tests sollen Schallemissionsmessungen durchgeführt werden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Entwicklung einer Methodik zur Messung der elektromagnetischen Emission. Hierzu sollen im Rahmen der Promotion neue Testaufbauten entwickelt werden und Messungen an verschiedenen Polymeren und Carbonfasern durchgeführt werden.

AE Spektren
Ansprechpartner: Dr. Markus Sause, Raum 366 Nord, Telefon: (0821) 598-3238
Aktualisiert am: 18.04.2012
Promotion am Lehrstuhl für Experimentalphysik II
Wenn Sie Interesse daran haben, in unserem Team als Doktorand mitzuarbeiten, wenden Sie sich bitte einfach an Prof. Dr. Horn.
If you are interested to join our group as a doctoral student, please do not hesitate to contact Prof. Dr. Horn.
Ansprechpartner: Prof. Dr. Siegfried R. Horn, Raum 358 Nord, Telefon: (0821) 598-3438
Aktualisiert am: 20.01.2010

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